Miluna Tuani:Korsika,die Insel der Schönheit ist ihre Muse, das Schreiben ist ihre Passion.Miluna ist eine Autorin für spannende und unterhaltsame Lektüre, Gedichte, Kurzgeschichten, Novellen, Romane, Bildbände, Reiseratgeber aus Korsika in deutscher Sprache.Alles, was das Herz eines Korsikafans höher schlagen lässt!
PROFIL
- MILUNA TUANI CORSICA CULTURE ACTIVIST&AUTHOR
- Miluna TUANI KORSIKA KULTUR AKTIVISTIN UND AUTORIN Autorin für spannende Lektüre aus Korsika in deutscher Sprache: Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen, Legenden, Kriminalerzählungen, Novellen, RealliveFiction, Bildbände, Reiseratgeber u.v.m. , u.a. auf diversen Literaturplattformen wie Bookrix u.v.a. Sitemanagerin des ersten Korsika Musik und Kultur Online Agendas Korsika Musik und Kultur Events Blogredakteurin spezialisiert auf Korsika, mit Informationen, Anekdoten, Unterhaltsamen, Rezepten Kulturellen und vielen mehr über Korsika, direkt von der Insel der Schönheit Chilloutmusikdesignerin, Chilloutmusik made in Corsica, zum chillen, träumen und meditieren... Website Managerin vom Corsica Cyber Market, des E Shops für Korsische Spezialitäten und Fanartikeln, direkt aus Korsika
20.01.23
27.12.22
20.12.22
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10.12.22
08.12.22
KORSIKAS FEIERTAGE 8. Dezember & Besonderheiten aus Korsika: Die korsische Nationalhymne DIU VI SALVI REGINA
KORSIKAS FEIERTAGE
8. Dezember
Seit 1735 ist der 8. Dezember das Datum, an dem die korsische Nation ihren Nationalfeiertag feiert. Dieses Datum markiert die Ausarbeitung der korsischen Verfassung. Zu diesem Anlass wird die Insel unter den Schutz der Jungfrau Maria gestellt.
Bona festa di a Nazione à tutti!
zum Thema
Besonderheiten aus Korsika: Die korsische Nationalhymne DIU VI SALVI REGINA
Liebe BesucherInnen,
heute möchte ich Ihnen einen weiteren Beitrag aus der Reihe „Besonderheiten aus Korsika“ vorstellen. Ich möchte Ihnen von dem Ursprung der korsischen Nationalhymne berichten.
Die korsische Nationalhymne ist ein religiöser Gesang, der der Heiligen Jungfrau gewidmet ist.
Ende des 11. Jahrhunderts, hat der Evek von Puy, Ademar von Monteil die Originalfassung im Lateinischen aufgezeichnet. Er war einer der Anführer der ersten Kreuzzüge und verstarb 1098 in Antiochia.
Am Ende des 17. Jahrhunderts erstellte in Neapel, der Jesuitenmönch, Francesco de Geronimo, der aus Grottaglie in der Provinz von Tarente stammte, eine Version des Salve Regina, die für die einfache Bevölkerung in den Slums von Neapel, leicht verständlich sein sollte. Dies war jedoch nicht eine korrekte übersetzte Version aus dem Lateinischen, sondern es war eher eine Abwandlung. Der ursprüngliche Gesang aus Neapel kam dann nach Korsika. Korsen zogen nach Neapel aus, kehrten zurück und Neapolitaner siedelten sich auf Korsika an und brachten so ihr Kulturgut mit auf die Insel. Und dieser Gesang verbreitete sich auf der Insel und wurde in ihr eigenes Kulturgut aufgenommen.
Mehrere Versionen haben sich aus dem Ursprungstext entwickelt. Italienische Wörter wurden durch korsische Laute ausgewechselt, wie z.B. das „o“ in „DIO“, aus dem „DIU“ wurde.
Auch der Sinn wurde ein wenig abgewandelt: in dem ursprünglich religiösen neapolitanischen Text wird die heilige Regina darum gebeten, die Armen vor dem Unglück zu bewahren. In der korsischen Version bittet man die heilige Regina die Korsen vor ihren Feinden und Angreifern zu schützen.
Der Gesang wurde 1735 öffentlich zur korsischen Hymne ernannt, nachdem eine Revolution der Korsen gegen die genuesische Besetzung erwachte. Doch Genua hielt die Insel noch einige Jahre besetzt und die damaligen Anführer der korsischen Rebellion, darunter auch der Vater von Pasquale Paoli, waren gezwungen ins Exil zu fliehen, und zwar nach Neapel.
Hier der Originaltext und darunter die Übersetzung:
Dio vi salvi Regina
E Madre Universale
Per cui favor si sale
Al Paradiso.
Voi siete gioia e riso
Di tutti i sconsolati,
Di tutti i tribolati,
Unica speme.
Voi dei nemici nostri
A noi date vittoria
E poi l’Eterna gloria
In Paradiso.
Gott Euch möge Euch segnen,
heilige Himmelskönigin,
aller Lebens Mutter,
durch euch sind wir geschützt
bis wir das Paradies erreichen
Ihr seid das Glück und das Lachen
Für die Traurigen
Und die Erschütterten
Einzige Hoffnung
Lasst uns gegen unsere Feinde siegen
Und gibt uns den ewigen Reichtum
Im Paradies
In einem nächsten Post werde ich Ihnen eine kleine Anekdote erzählen, die im direkten Zusammenhang mit DIU VI SALVI REGINA steht.
Liebe Grüße,
Miluna
© Miluna Tuani
04.12.22
30.11.22
"RADIGHJE DI A SPERANZA"
DAS DIGITALE ALBUM "RADIGHJE DI A SPERANZA" IST FERTIG UND WIRD AM 10/12/22 ERSCHEINEN
STORIA DI CORSICA GESCHICHTE KORSIKAS Sambucucciu d'Alandu
Sambucucciu d'Àlandu ist eine der wichtigsten Personen in der Geschichte Korsikas im Mittelalter.
Dank der korsischen Chronisten des Mittelalters, Giovanni della Grossa und Petrus Cyrnæus, wissen wir, dass Sambucucciu d'Alandu den antifeudalen Aufstand von #1357 anführte. Während dieser Volksaufstände wurden alle Herren gejagt und die Schlösser teilweise zerstört. Die Männer aus Brocciu, die Caporales (korsisch: Capurali) genannt wurden, ersetzten die Herren der Insel. Im Süden Korsikas, A Tarra di i Signori, und am Cap Corse wurden die Herrschaften jedoch wieder eingesetzt. Das Zentrum der Insel wurde von ihm Terra di Comune oder Terra del Comune genannt, in Anlehnung an die Gemeinde Genua, unter deren Schutz sich die Anhänger des Aufstandes stellten. Der Ausdruck sollte daher mit "Land der Kommune (von Genua)" übersetzt werden und nicht mit "Land des Gemeinwesens", wie es der Fall war.
Sambucucciu d'Alando hatte einen Neffen mit demselben Namen, der 1466 von den Bewohnern des "En-deçà-des-Monts" zum Leutnant des Volkes ernannt wurde.
Seine Statue, die von Noël Bonardi geschaffen wurde, thront am Ortsausgang von Alando, in der Nähe des ehemaligen Klosters von Alando. Das monumentale Werk aus Rosengranit, das 18 Tonnen wiegt und 6 m hoch ist, wurde 1994 eingeweiht.
Limperani und der Anachronismus von Sambucucciu
Colonna de Cesari Rocca berichtet in seiner 1916 erschienenen Histoire de Corse von einer unglücklichen Interpretation der Cyrnæus-Hefte durch Limperani1 , die zu dem gröbsten Anachronismus führte, den die Geschichtsschreibung aufgezeichnet hat und den viele zeitgenössische Schriftsteller immer noch hartnäckig reproduzieren.
"So verlegte Limperani die Existenz von Sambucucciu d'Alandu und die Volksbewegung, deren Anführer diese Person war (1359), in das 10. "Dann konnte er seiner Phantasie keine Grenzen setzen und erfand einen Sambocuccio, Herr von Alando, der die #Cinarchesi aus Korsika vertrieb (zu einer Zeit, als ihre Anwesenheit dort ungewiss war), die Verstecke der Barone zerstörte und dann, wie Lykurg und Solon, das "Land der Gemeinde" mit einer seinen Bedürfnissen entsprechenden Verfassung ausstattete und sich als ebenso kluger Gesetzgeber erwies, wie er sich als mutiger Kapitän erwiesen hatte."
"Obwohl Giovanni della Grossa und #Cyrnæus darin übereinstimmten, dass die Bewegung von Sambocuccio in die genuesische Besetzung und die Regierung von Giovanni Boccanegra mündete, stützte Limperani, dessen Text mit Verweisen gespickt ist, seine neue Theorie auf die Autorität dieser beiden Chronisten. In ihren Werken sucht man jedoch vergeblich nach einem Wort, das sowohl den Sambocuccio des Jahres 1000 als auch den Sambocuccio des Gesetzgebers betrifft. Limperani hatte die Manie, die Geschichte zu korrigieren, und in seinen beiden Bänden finden sich mehrere Beispiele für die Verblassung seines Weitblicks".
"Geblendet von einer Theorie, die Korsika im 10. Jahrhundert eine kommunale Verfassung zuschrieb, fand er in der Unordnung der Hefte des Cyrnæus einen Vorwand, um sie anzuwenden. Er übersah, dass Sambocuccio darin die Intervention des Gouverneurs Boccanegra (1359) forderte und selbst nach Genua ging, um die Entsendung von Tridano della Torre zu erbitten (1362). Er wollte nicht bemerken, dass Cyrnæus dem zweiten Giudice (15. Jahrhundert) die Biographie des ersten (13. Jahrhundert) zuschrieb, und dass diese Übertragungen vielleicht nur auf die Vertauschung der Blätter des ursprünglichen Manuskripts zurückzuführen waren.
Unter dem Einfluss von Limperani glaubten die Historiker Korsikas, ihr Urteilsvermögen unter Beweis zu stellen, indem sie die Chronologie von Cyrnæus übernahmen, die sie in gutem Glauben für richtig hielten: "Zwischen Giovanni und Pietro", so der Abbé Galletti, "zögern wir nicht, uns für letzteren auszusprechen". Im 19. Jahrhundert hielten sich nur Renucci und Robiquet an Giovannis Text, der fast zeitgleich mit Sambocuccio war und in diesem Punkt keinen Verdacht verdiente. Alle anderen folgten dem System von Limperani. Gregori fügte in seine neue Ausgabe von Filippini eine Chronologie Korsikas ein, die die Fabel von Sambocuccio als Gesetzgeber des Jahres 1000 verankerte; wir finden sie wiedergegeben in Jacobi, Friess, #Gregorovius, Galletti, Mattei, Monti, Girolami-Cortona, alle Autoren von allgemeinen Geschichten Korsikas; auch im Grand Dictionnaire Larousse.
Das Inventar der Archive des Departements Korsika (1906) hält noch immer an dieser falschen Chronologie fest. Im Übrigen akzeptierte der bedeutendste und gewissenhafteste Historiker Korsikas, Abbé Rossi, im Vertrauen auf Limperani die so veränderte Geschichte von Sambocuccio mit geschlossenen Augen".
In seinen Annales de la Corse (1873) sammelte Dr. Mattei eine große Anzahl von Einträgen und ordnete sie chronologisch an; bei ihm erscheint Sambocuccio in doppelter Ausführung im 10. und im 15.
Colonna de Cesari Rocca sagt, dass Sambucuccius Rolle von modernen Historikern aufgeblasen wurde, die in ihm den Befreier des Volkes und den Gesetzgeber Korsikas sahen, und er schließt mit den folgenden Worten: "Es gibt weder eine Tradition noch ein Dokument, das diese Meinung stützt, die im 18. Jahrhundert unter den Bedingungen entstand, die wir zu Beginn dieses Buches geschildert haben. Das Volk hatte ihn gewählt, um es gegen die Herrscher zu führen; zweimal verhandelte Sambocuccio mit der Republik über die Entsendung eines Gouverneurs und vertrat höchstwahrscheinlich die Volkspartei in Genua, wo uns notarielle Urkunden seine Anwesenheit signalisieren. Auf Korsika scheint er nur die Funktion eines Beraters des Gouverneurs ausgeübt zu haben, die er sich mit sechs anderen Inselbewohnern teilte."
Quelle und Foto
https://fr.wikipedia.org/wiki/Cat%C3%A9gorie:Histoire_de_la_Corse

